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Geist

Keine schlafenden Hunde wecken: die Kampf-oder-Flucht Reaktion verhindern

Hi!

Letzte Woche habe ich dir von der Kampf-oder-Flucht-Reaktion erzählt. Wie ist es dir in der letzten Woche ergangen? Wann setzt bei dir die Kampf-oder-Flucht-Reaktion ein? Kannst du sie wieder beenden oder bist du den ganzen Tag gestresst?

Mit diesen 4 Schritten deaktivierst du die Kampf-oder-Flucht-Reaktion

  1. Kenne die Auslöser
    Den ersten Schritt hast du bereits in der letzten Woche erledigt. Zu wissen, was dich stresst und diese Reaktion auslöst, ist der erste und wichtigste Schritt. Allein das Wissen um deine Auslöser setzt angestaute Energie frei! Außerdem ist dieser erste Schritt unerlässlich für Schritt 2.
  2. Mache kleine Schritte
    Oft wird die Reaktion von großen, ungeliebten oder beängstigenden Aufgaben oder Situationen ausgelöst.
    Da du ja nun weißt, welche Dinge den Stress auslösen, kannst du diese in kleine Schritte aufteilen.
    Nimm dir am Morgen 1! Aufgabe vor, am besten eine lächerlich kleine Aufgabe, von der dein Gehirn nicht einmal merkt, dass es in Arbeit ausarten könnte. Du könntest zum Beispiel einen Teller in die Spülmaschine räumen. Oder eben das ganz Geschirr, je nachdem, wie viel dein Gehirn verträgt. 😉
    Dieses System der „Mini Habits“ funktioniert ebenfalls, um sich gute Gewohnheiten erfolgreich anzueignen.
  3. Vorbereitung ist die halbe Miete
    Natürlich gibt es Tage, da will oder muss man einfach viel schaffen.
    Bereite dich abends vorher oder am Morgen auf den kommenden Tag vor. Gehe ihn gedanklich durch und mache dir, wenn nötig, einen Zeitplan. Außerdem sind To-Do-Listen hilfreich. So weißt du, was auf dich zukommt, du vergisst keine Aufgabe, kannst dich jedoch immer voll und ganz auf eine kleine Aufgabe zur Zeit konzentrieren (siehe Schritt 2).
    Den Tag vorher gedanklich durchzugehen bringt außerdem den Vorteil mit sich, dass man, wenn die Aufgabe tatsächlich vor einem liegt, das Gefühl hat, diese bereits erfolgreich erledigt zu haben.
  4. Bring es hinter dich
    Dieser Schritt ist für Aufgaben, die dir Angst machen oder die du einfach nicht magst. Dir steht ein Gespräch mit dem Chef bevor oder du musst endlich mal deine Steuererklärung machen? Erledige es direkt als Erstes! Es gibt öfters Aufgaben, vor denen wir uns drücken, weil wir Angst haben, sie nicht mögen oder sie uns zu aufwendig sind. Erledige solche Aufgaben gleich zu Beginn des Tages. So hast du nicht viel Zeit, über die ungeliebte Aufgabe nachzudenken (statt dich den ganzen Tag oder sogar wochenlang damit selbst runterzuziehen à la „Warum immer ich / Och nee, nicht schon wieder / Ich hasse das / Was ist, wenn das schiefgeht? / …“).

Die Kampf-oder-Flucht-Reaktion beenden

Zum Einen hilft körperliche Betätigung jedweder Art. Ob du nun joggen gehst, tanzt oder deine Wohnung putzt: Versetze deinen Körper in Aktion und lass ihn sich auspowern. So kann er das Adrenalin und die anderen Hormone wieder loswerden und die Reaktion beenden. Für ihn fühlt es sich an, als hätte er gekämpft oder wäre um sein Leben gerannt.

Zum Anderen solltest du aber auch unbedingt etwas für deine Gedanken tun! Die einen meditieren gern oder machen Yoga, andere hören Musik oder lesen ein Buch. Egal, was es ist, tu etwas, das deine Gedanken beruhigt und dafür sorgt, dass du dich wieder wohl fühlst. Wichtig ist, das Gedankenkarussell in deinem Kopf zu beenden!

Eine ebenfalls sehr gute Möglichkeit, wieder zur Ruhe zu kommen, ist, auf deine Atmung zu achten. Setze dich hin und atme ganz normal. Schenke deiner Atmung nun deine volle Aufmerksamkeit, spüre wie die eingeatmete Luft sich in deinem Körper verteilt und wie die verbrauchte Luft entweicht. Achte darauf, dass du tief atmest, denn das entspannt den Körper!

 

Was hilft dir und wie vermeidest du Stress? Lass gern einen Kommentar da and teile deine Tips!

Ich wünsche dir viel Glück und Zufriedenheit ☘

Deine Anni

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