Simplicity

Minimalismus ist eine Bereicherung, kein Verzicht

Im letzten Beitrag habe ich Wege und Mittel angekündigt, die das Leben vereinfachen. Einfachheit ist in der heutigen komplexen Welt der sichere Hafen, der vor Überwältigung und Stress schützt.

Warum Minimalismus?

Minimalismus ist für mich untrennbar mit Einfachheit verbunden. Es bedeutet, nur die Dinge zu besitzen, die wirklich notwendig sind und die uns Freude bereiten. Minimalismus kannst du bis in die kleinste Ecke deiner Wohnung anwenden. Bei Möbeln, Geschirr, der Dekoration,  Kleidung, etc. solltest du überlegen, welche Dinge dein Leben bereichern.

Dekoration

Bei der Dekoration ist es oft so, dass wir alles aufstellen, was wir an Dekoration besitzen. Neu Gekauftes kommt noch dazu. Staub wischen kann dadurch ewig dauern. Schau dir deine Artikel in Ruhe an und überlege, welche davon dich von Tag zu Tag erfreuen. Wenn es alle 20 sind, lass sie stehen! Minimalismus bedeutet keine leere Wohnung und es gibt keine vorgeschriebene Anzahl an Besitzgegenständen. Minimalismus bedeutet Leben mit dem Hilfreichen und dem Schönen.

Stellst du fest, dass du eigentlich nur die beiden Kerzen auf der Kommode liebst, lass sie stehen und entferne guten Gewissens den Rest.

Überflüssiges gehen lassen

Es ist wichtig, sich mit seinen Besitztümern auseinander zu setzen und zwar langsam und mit voller Konzentration. Einige Dinge kannst du sicherlich sofort wegwerfen, weil du weißt, dass sie kaputt sind und/oder du sie niemals verwenden wirst. Intakte Dinge kannst du spenden, verkaufen oder verschenken.

Sentimentale Dinge

Schwierig wird es mit Gegenständen, die einen sentimentalen Wert für dich haben, wie beispielsweise Kleidungsstücke, die du mit einem bestimmten Anlass verbindest. Einige kannst du in einem kleinen Karton aufbewahren, andere wiederum könntest du gehen lassen. Hierbei braucht es oft Zeit herauszufinden, warum wir an diesen Stücken hängen, um eine Entscheidung treffen zu können.

Ich hatte sehr viele Bücher und CDs.

Die Bücher standen gut sichtbar im Wohnzimmer und wann immer ich sie ansah, kam der Gedanke auf, dass ich all diese Bücher noch einmal lesen muss, schließlich behalte ich sie aus eben diesem Grund. Das übte Druck auf mich aus.

Dieser Druck, Bücher lesen zu müssen, half mir loszulassen. Ich nahm jedes Buch noch ein letztes Mal in die Hand und wollte alle erneut lesen. Bei dem Großteil bereitete mir das Lesen spätestens nach Kapitel 2 keine Freude mehr, da ich genau wusste, wie die Geschichte weitergeht und wie sie enden wird. Ich zwang mich nicht, alle zu lesen, sondern war dankbar für die Erkenntnis, dass diese Bücher nun andere Menschen erfreuen sollen.

Nach langer Zeit habe ich nun meine liebste Musik auf dem Laptop und auch die CDs durften das Haus verlassen. Sie standen in einem Schrank und ich habe sie seit Jahren nicht mehr verwendet.

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Ein volles Bücherregal und die Bücher vom Schlafzimmerboden durften gehen, sowie alle CDs und DVDs.

 

Lass dir Zeit

So oder so ähnlich kann es dir mit vielen Dingen in deinem Zuhause gehen. Nimm dir ausreichend Zeit und setze dich mit den Gegenständen auseinander. Wenn du feststellst, dass du aus den falschen Gründen an ihnen hängst oder dass du dir das Gefühl, welches du von diesen Dingen erhoffst, auf andere Weise beschaffen kannst – lass los.

Achte darauf wie du dich fühlst, wenn du den neu gewonnen Raum siehst. Ist das nicht wunderbar!?

Im nächsten Beitrag geht es um versunkene Kosten. Danach kannst du Ungebrauchtes noch leichter gehen lassen.

Bis dahin viel Spaß beim Ausmisten 😉

Deine Anni ☘️

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