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Überforderung im Haushalt

In 4 Schritten zum stressfreien Alltag

Im Haushalt ist immer etwas zu tun. Hunger, leere Kleiderschränke, Schmutz auf dem Fußboden, Staub auf Oberflächen und Tausend andere Dinge animieren uns zum Handeln.
Wir möchten in einem schönen und gemütlichen Zuhause leben, in dem wir uns wohlfühlen und entspannen. Für einige ist das ein Klacks, für viele ein stressiges Hamsterrad.

Es ist selten nur ein Problem

Ein stressiger Alltag ist meistens das Resultat aus mehreren Problemen in verschiedenen Bereichen. Stelle dir die folgenden Fragen, um deinen Problemen auf den Grund zu kommen:

  • Haben alle Gegenstände einen festen Platz in meinem Zuhause?
  • Habe ich genügend Platz für alles, was ich besitze?
  • Welche Tätigkeiten bringen mich meinem Ziel näher und welche halten mich davon ab, Ziele zu erreichen (Scrollen aus Social Media!)
  • Kann ich Aufgaben zusammenlegen?
  • Hat mein Tag eine Struktur?
  • Kann ich mehr vorausplanen?

Strategien testen

Probiere unterschiedliche Strategien aus und sieh, was mit dir und deiner Wohnung passiert.

Eine Entrümpelungsaktion kann dir mehr Platz verschaffen und du musst dich um weniger Gegenstände kümmern. Überlege dir, welche Dinge deine kostbare Zeit wert sind.

Auch die Etablierung von Routinen und das Planen deines Alltags kann eine große Hilfe sein. Mehr dazu liest du im nächsten Beitrag.

Wenn es nicht dein Haushalt selbst ist, kann es deine innere Einstellung sein (bewusst oder unbewusst). Grenzen zu setzen und nein zu sagen verändert deinen Terminkalender drastisch und kann auch deine To-Do-Liste positiv beeinflussen. Es kommt darauf an, welche Tätigkeiten anstehen, welche dich weiterbringen und dich erfreuen und welche dir einfach nur Zeit rauben.

Was dein Terminkalender mit Überforderung zu tun hat, liest du im nächsten Post.

Geduld!

Wenn du deinen Weg aus der Überforderung beginnst, startest du einen langsamen Prozess. Ich weiß, dass du den Stress am liebsten sofort mit einem Knopfdruck beenden möchtest, aber Hauruck-Aktionen bringen dich kein Stück weiter. Sie bringen nur noch mehr Stress in deinen Alltag und das ist keine Lösung. Dein Tag hat nur 24 Stunden und die reichen dir eh nicht, also gehe die Probleme in kleinen Schritten an.

  1. Identifiziere die Stressoren
    Notiere alles, was dich in deinem Haushalt stresst, welche Aufgaben zu viel sind und welche Probleme du nie gelöst bekommst. Was bleibt immer liegen, was wiederholt sich? Hast du einen Überblick über deine täglichen und wöchentlichen Aufgaben und deren Dauer?
  2. Notiere Lösungsideen
    Neben jedes deiner Probleme schreibst du, was du dagegen unternehmen möchtest. Zum Beispiel: Ist dein Problem, dass du einfach viel zu viele Besitztümer für deine Wohnung hast, kann deine Lösung eine Entrümpelungsaktion sein.
  3. Setze Prioritäten
    Nummeriere deine Probleme/Lösungen. Welches Problem möchtest du zuerst aus der Welt schaffen? Welches Problem verabschiedet sich als nächstes?
  4. Plane Teilschritte und leg los
    Teile deine Lösung in viele kleine Schritte auf. Wenn dein Platzproblem mit der Lösung Entrümpelungsaktion die Nummer 1 auf deiner Liste ist, breche die Entrümpelungsaktion soweit herunter, dass du täglich ein kleines Teilziel erledigen kannst. Gehe Raum für Raum, Ecke für Ecke vor oder nach Kategorien gemäß der KonMari-Methode.

Wichtig ist, dass du dir für dich wichtige und machbare Ziele setzt. Es muss für dich funktionieren und in dein Leben passen. Hab Geduld und auf lange Sicht kannst du einen entspannteren Alltag genießen.

Wenn du Hilfe brauchst, schreibe mir gern. Ich freue mich über deine Nachricht!

Alles Liebe, deine Anni

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