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Simplicity

Was du NICHT berücksichtigen solltest, wenn du etwas gehen lässt

Es ist nicht immer einfach, Dinge gehen zu lassen, sie zu verschenken oder wegzuwerfen. Wir denken gründlich darüber nach, ob wir Dinge gehen lassen können und wollen, die wir besitzen. Aber was sollte man berücksichtigen und was nicht?

5 wichtige Fragen

5 Fragen können dir helfen bei der Entscheidung, etwas zu behalten oder nicht.

  1. Ist es notwendig für mich?
    Brauchst du es und brauchst du es häufig? Wenn du ohne nicht leben kannst, behalte es.
  2. Ist es hilfreich für mich?
    Wenn es dir das Leben leichter macht, dir Arbeit abnimmt oder beschleunigt, behalte es.
  3. Ist es mehrfach vorhanden?
    Lass Duplikate gehen. Du brauchst nur eine Gießkanne, einen Multizerkleinerer und auch nur einen Schneebesen.
  4. Hast du etwas mit derselben Funktion?
    Wenn du zum Beispiel einen Multizerkleinerer und einen Thermomix hast, aber keinen Platz in der Küche, lass den Zerkleinerer gehen. Der Thermomix kann diese Aufgabe übernehmen.
  5. Bereitet es dir Freude?
    Dies ist bei weitem die wichtigste Frage. Bringt es dich zum Lächeln? Freust du dich darauf, es zu verwenden/sehen/hören? Spürst du das Kribbeln im Bauch oder die Entspannung?
    Wenn es dein Leben bereichert und dich glücklich macht, behalte es. Falls nicht, lass es gehen.

 

Was du NICHT berücksichtigen solltest

  1. Was hat es gekostet?
    Du möchtest den teuren Blazer, den du nie trägst, nicht weggeben, weil er mal 200 € gekostet hat. Das ist viel Geld und du möchtest nicht, dass es das Haus verlässt. ABER: Bedenke, dass dieses Geld nicht zu dir zurückkommen wird, ob du den Blazer nun behältst oder nicht. Man spricht von versunkenen Kosten. Sie sind im Moment des Blazer-Kaufs entstanden und werden in der Form nie wieder zu dir zurückkommen. Sie sollten bei deiner Entscheidung nicht berücksichtigt werden.
  2. Es war ein Geschenk
    Oft lassen wir Dinge, die wir geschenkt bekommen haben, nicht gehen. Wir empfinden es als unhöflich gegenüber dem Schenkenden. Es ist aber nur unhöflich dir selbst gegenüber, in einer Wohnung zu leben, in der du dich nicht wohlfühlst. Außerdem ist es im Moment des Schenkens in dein Eigentum übergegangen und es ist allein deine Entscheidung, was du damit machst.
  3. Ich brauche es irgendwann
    Viele Gegenstände verlassen nicht unser Haus, weil wir sie sicher irgendwann einmal brauchen werden. Ganz ehrlich: In 90 % aller Fälle wirst du es nicht brauchen und nicht vermissen – raus damit! Das Gleiche gilt für Kleidung. Warte nicht darauf, dass dir die eine Hose irgendwann wieder passt. Solange sie nicht passt, hängt sie in deinem Schrank und macht dir ein schlechtes Gewissen. Gib sie weg.
    Wenn du dir wirklich sehr unsicher bist, kannst du es in eine Box legen und diese mit einem Datum beschriften (z. B. in 3, 6, 9 oder 12 Monaten). Mach dir einen Eintrag in deinen Kalender. Hast du bis dahin nichts aus der Box verwendet, lass es gehen.

Wie geht es dir mit deinen Dingen? Hast du viel Überflüssiges oder nur geliebte Dinge? Und liebst du sie wirklich? Brauchst du Hilfe oder Inspiration? Lass einen Kommentar da, verbinde dich mit mir über Instagram oder schreibe mir eine E-Mail!

Wir alle haben unterschiedliche Gründe, warum wir uns für oder gegen Minimalismus entscheiden. Im nächsten Beitrag erfährst du, warum ich mich auf den Weg zum Minimalismus mache sowie ein Interview mit Courtney Carver vom Blog „Be more with less“.

Bis dahin wünsche ich dir viel Glück und Zufriedenheit ☘️

Deine Anni

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