Allgemein

Wege aus der Überforderung

Wie du dem Hamsterrad endlich entkommst

Viele von uns sind überfordert. Einer Menge Menschen ist es gar nicht bewusst, weil Dauerstress für sie normal geworden ist, und noch mehr Menschen geben ihre Überforderung nicht zu.

Ursachen gibt es viele. Unsere Konsumgesellschaft und die schier erschlagende Auswahl bei Allem ist eine davon.
Heutzutage können wir überall hin, überall arbeiten, alles in Hunderten Varianten kaufen. Wie kann man da nein sagen!?

Im Folgenden lernst du einige Merkmale kennen, an denen du Überforderung erkennst und Maßnahmen, wie du aus dem Teufelskreis entkommen kannst.

Woran erkennst du, dass du überfordert bist?

  • Du weißt nicht, wo du anfangen sollst
  • Du bist ständig müde, fühlst dich ausgebrannt
  • Du gehst regelmäßig an die Decke, weil alle etwas von dir wollen
  • Du fühlst dich gefangen in einem Hamsterrad
  • 24 Stunden sind dir für einen Tag zu wenig
  • Du tust und machst von morgens früh bis abends spät, aber deine To-Do-Liste wird nicht kürzer
  • Du fühlst dich zerrissen
  • Alles was du tust, ist anstrengend

Treffen einige der Indizien auf dich zu, oder vielleicht sogar alle? Wer überfordert ist, hat meist nicht auch noch die Zeit, nach Ursachen und Lösungen zu suchen. Aber nur das hilft. Wie kannst du also vorgehen?

Melde dich jetzt für meinen Newsletter an und erhalte meine Umfrage, mit der du erkennen kannst ob du überfordert bist und in welchen Bereichen.

1. Überforderung erkennen und annehmen

Erst wenn dir bewusst wird, dass du überfordert bist, kannst du etwas dagegen unternehmen. Akzeptiere deine Situation und leugne sie nicht vor dir selbst. Allein mit der Erkenntnis bist du schon einen großen Schritt weiter.

Wenn du möchtest, erzähle deinem Partner, deiner Familie, Freunden oder einem Coach davon. Verständnis und ein Austausch tun immer gut.
Denke daran, du bist nicht allein! Laut einer Umfrage der „Welt“ sind 65 % der Menschen permanent gestresst und dann gibt es noch die Menschen, die ihre Überforderung nicht erkennen oder zugeben.

2. Die Ursachen der Überforderung erkennen

Nun gilt es, die Ursachen herauszufinden. Warum bist du überfordert?

Hier gibt es ganz unterschiedliche Faktoren:

  • Deine Umgebung, dein Zuhause
  • Deine Arbeitsweise
  • Deine eigenen Ansprüche
  • Deine Glaubenssätze

Schreibe alles auf, was dazu führt, dass du dich schlecht, überfordert oder gestresst fühlst. Welche Aufgaben oder Termine sind zu viel? Wo fühlst du dich gefangen? Gibt es Streit und immer wiederkehrende Probleme?
Vieles taucht auch erst beim Schreiben auf. Deshalb, schreibe bis dir nichts mehr einfällt. Auch wenn du denkst, einige Gedanken passen nicht zum Thema, schreib sie auf.

Vielleicht erkennst du jetzt bereits einen Schwerpunkt. Es macht Sinn, mit diesem anzufangen, du solltest letzten Endes aber alle Gedanken berücksichtigen und alle Bereiche prüfen.

Ist dein Zuhause dein Problem, kann dir die Etablierung von Routinen und eine langfristig angelegte Entrümpelungsaktion helfen. Überlege, was genau dich stresst. Hast du zu viel oder zu wenig Platz in deinem Zuhause oder kommst mit dem Putzen nicht hinterher? Auch das Bitten um Hilfe kann eine Lösung für dich sein.

Auch dein Umfeld kann eine große Rolle spielen. Wie glücklich bist du in deinem Job? Wie viele private Verpflichtungen, Verabredungen und Hobbies hast du? Zu wie vielen Freizeitaktivitäten musst du deine Kinder fahren?

Wenn du deine Arbeitsweise als Auslöser vermutest, brauchst du eine andere Strategie. Manche Menschen erlernen Strategien und Fähigkeiten wie beispielsweise das Lösen von Problemen bereits in ihrer Kindheit. Nicht Wenige bekommen diese Tools jedoch nicht an die Hand. Die gute Nachricht: Strategien und Fähigkeiten kann man erlernen.

Vermutest du, dass deine eigenen Ansprüche zu Überforderung führen, betreibst du erneut Ursachenforschung. Welche Gedanken treiben dich dazu, mehr zu machen als du musst oder so zu handeln wie du es tust (z. B. Perfektionismus)?

Ob Glaubenssätze die Ursache für dein Problem sind, kann schwer zu identifizieren sein. Durch Ausprobieren findest du es heraus: Wenn du Ratgeber liest, neue Strategien testest und alles Mögliche versuchst, aber nichts hilft, kann ein Glaubenssatz für dein Problem verantwortlich sein.


Glaubenssätze sind falsche oder falsch übernommene Wahrheiten, meist aus der Kindheit, die uns unbewusst auf eine bestimmte Art und Weise handeln lassen. Diese Art und Weise kannst du nicht ändern, bis du deinem Unterbewusstsein die Falschheit dieses Glaubenssatzes erklärt hast.

3. Einen Plan entwickeln

Wenn du die Ursachen gefunden hast, kannst du einen Plan entwickeln, wie du die Überforderung reduzierst. Schreibe dir auf, wie dein Leben ohne Überforderung aussieht. Wie fühlst du dich jeden Tag? Was machst du täglich, welche Termine hast du, womit beschäftigst du dich?

Ausgehend von deinem Endziel entwickelst du nun Maßnahmen. Jeder große Schritt sollte in kleine Schritte unterteilt werden. Denk daran, dein Tag hat eh schon zu wenig Stunden, da reichen auch Maßnahmen, die nur 10-30 Minuten erfordern. Beständigkeit ist hier der Schlüssel zum Erfolg.

Hab Geduld

Oft ist es nicht nur ein Problem, das zur Überforderung führt. Deshalb kann es schwierig sein, die Ursachen zu erkennen und Lösungen zu finden, die für dich funktionieren. Nur mit Geduld und durch Ausprobieren findest du heraus, was dir hilft und was nicht.

Wenn du Hilfe brauchst, wende dich gern an mich! Ich beantworte dir alle Fragen und stehe dir auch als Coach zur Seite, wenn du möchtest.

Alles Liebe,
Deine Anni

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.